Der SKS-Schein umfasst eine umfangreiche, auf Segler abgestimmte Navigation und Seemannschaft. Viele Vercharterer im In- und Ausland verlangen den SKS-Schein, weil zur praktischen Prüfung ein Erfahrungsnachweis von 300 sm außerhalb des Bereichs der Binnenfahrt erforderlich ist.
Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Teilen: der Bearbeitung eines Fragebogens mit Fragen aus den Gebieten Navigation, Schiffahrtsrecht, Wetterkunde und Seemannschaft sowie der Bearbeitung einer Kartenaufgabe.
Der amtliche Sportbootführerschein See (SBF-See) ist vom Gesetzgeber für denjenigen vorgeschrieben, der im Bereich der Seeschifffahrtsstraßen, d.h. auf den Hoheitsgewässern der Bundesrepublik Deutschland (3- bzw. 12-sm-Zone), ein Sportboot mit mehr 3,68 kW (5 PS) an der Propellerwelle führen will. Soweit im Ausland bereits eine Führerscheinpflicht besteht, wie z.B. Italien, wird der SBF-See voll anerkannt. Prüfungsinhalt sind Fragen aus den Bereichen Seemannschaft, Seeverkehrsrecht, Navigation, Wetter, Gezeitenkunde sowie eine Kartenaufgabe.
| Wichtiger Hinweis: Der SBF-See ist zwingende Voraussetzung zum Erwerb des SKS. |